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Neuronale Netze und ExtrapolationAuthor: Hans Lohninger
Neuronale Netze weisen - im Vergleich zu linearen
Approximationsmethoden - einen großen Nachteil auf: Sie können nicht
extrapolieren. Das ist darauf zurückzuführen, dass ein neuronales Netzwerk fast
jede beliebige Funktion durch Anpassung seiner Parameter an die vorgegebenen
Trainingsdaten darstellen kann. Für Bereiche des Variablenraums, für die es
keine Trainingsdaten gibt, ist das Ergebnis des neuronalen Netzwerks
unzuverlässig. ![]() Grundsätzlich ist der Datenraum, der durch trainierte neuronale Netzwerke verarbeitet werden kann, in zwei Bereiche unterteilt: (1) Der Bereich, wo die Datendichte der Trainingsmenge größer als null ist und (2) alle anderen Teile des Datenraumes, wo die Dichte der Trainingsdaten null (oder beinahe null) ist. Für unbekannte Datenpunkte, die in den ersten Bereich fallen, kann man von einer Interpolation sprechen; alle anderen Punkte müssen durch Extrapolation geschätzt werden. ![]()
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