ANN Einführung
Die Zahl der Veröffentlichungen über die Anwendungen von ANNs
(Artificial Neural Networks) stieg in den neunziger Jahren exponentiell an.
Obwohl sich der Enthusiasmus für ANNs inzwischen gelegt und sich ein
realistischerer Blick auf diese Methoden entwickelt hat, gibt es immer noch
gewisse Probleme mit ANNs, die oft übersehen werden (speziell von Leuten, die
nur Benutzer dieser Methoden sind). Anderson beschreibt diese Situation so:
"ANNs sind so eine Art nicht lineare Statistik für
Amateure." ANNs werden oft mit den Modellen biologischer
Gehirne verwechselt. Das ist teilweise unbefriedigend, weil künstliche
neuronale Netzwerke keine oder nur wenig Ähnlichkeit zu biologischen neuronalen
Netzen aufweisen. Überdies gibt es einige Spekulationen, die darauf hinweisen,
dass biologische neuronale Netzwerke über einen weiteren Aspekt verfügen,
der bei der Beschäftigung mit künstlichen neuronalen Netzwerken meist
übersehen wird und dem sich mehrere Wissenschaftler, die auf diesem
Gebiet arbeiten, begonnen haben zu widmen: den Quanteneffekte, die im
natürlichen Gehirn auftreten könnten.
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