Zwei-Stichproben-t-Test kleine Stichprobenmenge
Wenn die Stichprobenmenge klein ist, gilt der zentrale
Grenzwertsatz nicht mehr, weil die Schätzungen von s2 unzuverlässig werden. Deshalb muss man die
t-Verteilung zu Hilfe nehmen. Für den t-Test müssen einige Bedingungen
erfüllt sein:
Weil wir annehmen, dass s12
und s22 gleich sind, können wir
eine gepoolte (zusammengelegte) Varianz sp2 (engl.
pooled variance) berechnen. Die Zweckmäßigkeit für die Zusammenlegung
der Varianzen liegt darin, eine bessere Schätzung der Varianz zu erhalten. Die
gepoolte Varianz ist eine gewichtete Summe der Einzelvarianzen. Also ist, wenn
n1 gleich n2 ist, sp2 nur der
Durchschnitt der einzelnen Varianzen. Die Gesamtzahl der Freiheitsgrade ergibt
sich aus der Summe der individuellen Freiheitsgrade der zwei Stichproben:
df = df1 +df2 = (n1-1) +
(n2-1) = n1+ n2 - 2
Um einen Zwei-Stichproben-t-Test einzusetzen, geht man nach
folgendem Schema vor:

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